Mit diesen Tipps & Tricks überlebst du die Prüfungswoche!

Mit diesen Tipps & Tricks überlebst du die Prüfungswoche!



Alle Jahre wieder versetzt die berüchtigte Prüfungswoche Studenten allerorts in Aufregung, wenn nicht gar in Panik. Da wird gezittert, was das Zeug hält, manch ein Studi würde schon beim Gedanken an den Prüfungswahnsinn am liebsten den Kopf in den Sand stecken. Aber: Das Prüfungschaos lässt sich leider nicht umgehen. Dennoch hast du keinen Grund zur Sorge, denn Hilfe naht! Wir verraten dir, wie du dich rechtzeitig auf die Prüfungszeit vorbereitest, mit welchen Tricks du den Lernmarathon bewältigst und bringen dich so entspannt durch deine Prüfungswoche.

In diesem Artikel findest du einen Überblick zu:

  • Tipps für richtiges Zeitmanagement
  • Lern-Apps und Lerntechniken
  • Die richtige Ernährung für geistige Höchstleistungen
  • Hilfestellungen für den positiven Umgang mit Prüfungsstress
  • Übungen um akuten Stress zu reduzieren

 

Zeitmanagement für die Prüfungswoche: Planung ist die halbe Miete.

Zeitmanagement für die Prüfungswoche

Zugegeben, aller Anfang ist schwer und es fällt einem nicht immer leicht top-motiviert in die Prüfungszeit zu starten. Aber vergiss nicht, es handelt sich hier nur um eine temporäre Angelegenheit. Zudem locken nach der Prüfungswoche die Ferien mit jeder Menge Freizeit und Entspannung. Nimm also noch einmal all deine Kräfte zusammen und konzentriere dich auf die wichtigen Dinge, um dein Semester erfolgreich abzuschließen. Dann wird sich auch die nötige Motivation finden.

Apropos Motivation: Diese stellt sich mit ziemlicher Sicherheit dann ein, wenn du rechtzeitig mit der Planung der Prüfungsphase beginnst, denn das nimmt viel Druck und macht Platz für motivierende Gedanken. So kannst du zudem Prokrastination und Stress vermeiden sowie auf konkrete Ziele hinarbeiten.

Zeitmanagement für die Prüfungswoche

Um deine Ziele zu erreichen ist es hilfreich, diese vorab abzustecken und sich in Folge eine klare Struktur sowie einen realistischen Plan für den Lernprozess zu erstellen. Unerlässlich ist also ein Lernplan bzw. die gute alte To-Do-Liste. Teile dir so dein Lernpensum in Etappen auf. Es ist nie hilfreich, den ganzen riesigen Berg zu betrachten, denn der zwingt einen in die Knie. Gehe stattdessen lieber Stück für Stück vor und teile den Berg in kleine Dosen ein. Wichtig ist auch, sich ein Pensum pro Tag vorzunehmen, das realistischerweise machbar ist.

Wer rechtzeitig mit der Planung anfängt und sich den Lernstoff in angenehmen Häppchen zu Gemüte führt, kann auf stressiges Durchlernen eine Nacht vor dem Prüfungstermin getrost verzichten und ausgeruht zum Test erscheinen. Entscheidend ist ganz einfach, zeitgerecht mit dem Wiederholen des Stoffs und dem Lernen zu beginnen und sich die Arbeit aufzuteilen, so dass einem hinten raus nicht der Atem ausgeht.

 

Apps für die Prüfungszeit: Kleine Helfer mit großer Wirkung.

Apps für die Prüfungszeit

Für die effiziente Planung deiner Prüfungszeit kannst du natürlich unterschiedlich vorgehen. Ob du nun etwas old school eine handschriftliche To-Do-Liste führst, ein ausgeklügeltes Post-It-System nutzt oder deine Tasks digital verwaltest, ist dir überlassen – solange du stets den Überblick behältst. Wir wollen dir an dieser Stelle allerdings ein paar konkrete Tools ans Herz legen, die dir dein Leben und Lernen erleichtern können. Folgende Apps helfen dir bei Planung und Übersicht.

Studo wird bereits von über 100.000 Studierenden verwendet und dient deiner persönlichen Organisation im Studienalltag. Wichtige Features sind unter anderem die mobile Abfrage des Stundenplans, der Raumsuche und der E-Mails. Du bist noch kein Studo-Nutzer? Dann schau doch mal in unseren Blog-Beitrag über die praktische App rein und erfahre, wie du dank Studo besonders smart durchs Studium kommst oder nutze unser Bonus-Programm iamstudent friends und teste Studo PRO einen Monat völlig kostenlos.

Mit Any.do organisierst du deine Aufgaben, Listen und Erinnerungen in einer einzigen, leicht zu nutzenden App, die sich reibungslos mit all deinen Geräten synchronisiert und dich von überall aus auf deine To-Do-Listen zugreifen lässt.

Apps für die Prüfungszeit

Das Karteikarten-basierte Lernsystem Link2Brain wiederum hilft dir, schneller, effizienter und müheloser zu lernen. Wir haben Link2Brain in unserem Ratgeber etwas genauer für dich ins Visier genommen.

Mit getAbstract hast du zudem ein Tool parat, mit dem du auf mehr als 20.000 Zusammenfassungen für dein Studium oder deine persönliche Weiterbildung zugreifen kannst. Das ist ideal für die Bewältigung von Prüfungen und/oder Seminararbeiten.

Last but not least wartet die intelligente und kostenfreie Lernapp StudySmarter mit einer ganzen Fülle an Möglichkeiten auf, um dich entspannt durch die Prüfungszeit zu bringen. StudySmarter erstellt dir nicht nur deinen individuellen Lernplan abgestimmt auf deinen Lerntypen, sondern bietet dir darüber hinaus Tools zur schnellen Erstellung von Zusammenfassungen und Karteikarten. Wer gerne in der Gruppe lernt oder sich mit Kommilitonen austauscht, wird bei StudySmarter ebenfalls nicht enttäuscht. Das Tüpfelchen auf dem i ist dann noch das Tracking deines Lernfortschritts, mit dem du immer im Blick hast, was noch ansteht, um dein Ziel zu erreichen.

 

 

Effizient durch die Prüfungswoche: So lernst du richtig!

Effizient durch die Prüfungswoche

So viel zur Theorie, jetzt geht’s an die Praxis! Der Startschuss für deinen Lernmarathon fällt. Wichtig ist jetzt, dein gestecktes Tagespensum einzuhalten und deine Grenzen zu akzeptieren. Wenn es an einem Tag mal richtig gut läuft, kannst du natürlich ruhig auch mal etwas mehr machen als das veranschlagte Minimum, aber stets so, dass du dich nicht völlig überforderst. Akzeptiere dafür aber auch Tage, an denen das Pauken vielleicht nicht so flüßig läuft. Auch beim Lernen hängt viel von der Tagesform ab. Wichtig ist, stetig am Lernprozess dran zu bleiben und nicht zu verzweifeln. Mach zudem ausreichend Pausen und finde an jedem Tag einen guten Schlusspunkt.

Hilfreich ist zudem, sich selbst gut zu kennen und zu wissen, welcher Lerntyp man ist, denn schließlich lernt jeder Studi anders. Zum Maximalerfolg kommst du mit unseren Tipps und Basics im entsprechenden Blog-Artikel.

Effizient durch die Prüfungswoche

Wichtig ist darüber hinaus die Umgebung, in der du lernst. Schaffe dir einen oder mehrere Orte der Konzentration. Dazu zählen etwa ein ordentlicher und ausreichend großer Schreibtisch, gutes Licht und ein bequemer Stuhl, auf dem du aufrecht sitzen kannst. Entferne des Weiteren Dinge aus deinem Lernumfeld, die dich ablenken oder die du zum Büffeln einfach nicht benötigst.

Such dir also Orte, an denen du gut und konzentriert arbeiten kannst. Dein persönliches Lernparadies kann sich natürlich bei dir zuhause, aber zum Beispiel auch in einem Café befinden. Oftmals hilft ein Tapetenwechsel, damit man nicht stundenlang in seinem Zimmer eingesperrt ist. Bei gutem Wetter kann man durchaus mal draußen lernen oder aber man schaut in der Bibliothek vorbei. Hier entsteht auf jeden Fall ein Gefühl von Gemeinsamkeit, schließlich sitzen alle im selben Boot. Wer auf der Suche nach Lernparadiesen und Lerncafés ist, kann einfach mal einen weiteren Blick in unseren Blog werfen, denn wir haben da schon die ein oder andere Idee für dich recherchiert.

 

Volle Konzentration dank Musik: iamstudent auf Spotify.

Volle Konzentration dank Musik

Wem völlige Stille eher abträglich ist für die Konzentration, greift am besten auf musikalische Unterstützung zurück. Auch hier haben wir einige Angebote für dich. Ob Pop-Balladen, klassische Musik oder Sounds zum Relaxen, für den vollen Lernfokus haben wir dir auf iamstudent spotify ein paar Playlists zusammengestellt.

 

Ernährung in der Prüfungsphase: Mit Brainfood zum Erfolg.

Ernährung in der Prüfungsphase

Neben Planung, Zeitmanagement und der richtigen Umgebung ist auch die Ernährung vor und während der Prüfungswoche ein wichtiger Faktor für deinen Erfolg – Stichwort Brainfood. Welche Lebensmittel deine Konzentration und Gedächtnisleistung erhöhen sowie einfache und schnelle Rezepte aus den Streber-Zutaten findest du natürlich in unserem Blog. Wem das Kochen zuhause während der Prüfungswoche zu anstrengend ist, der kann in einer nahegelegenen Mensa einkehren und sich dort eine gesunde Portion Brainfood einverleiben. Noch mehr Energiebooster für deinen Lernmarathon findest du hier.

Außerdem haben wir uns den natürlichen Wachmacher nao® brain stimulation etwas näher angesehen. Dieser trägt dich nicht nur durch lange Party- und Gaming-Nächte, sondern macht dich auch beim Lernen zum High-Performer.

Apropos Wachmacher: Manch ein Studi kippt mit Sicherheit während der Prüfungszeit literweise Kaffee in sich hinein. Und auch wenn dich das zwar erfolgreich bei der Stange hält, ist es vielleicht nicht die gesündeste Art, durch die Prüfungswoche zu manövrieren. Daher kommen hier ein paar gesunde Kaffeealternativen. Überhaupt solltest du während deinen Lernsessions ausreichend trinken und zwar am besten Wasser oder zuckerfreien Tee.

 

Ausgleich finden: Gönn dir Pausen!

Ausgleich finden

Na, stellt sich die Motivation schon langsam ein? Das hoffen wir, aber ein Aspekt soll an dieser Stelle ebenfalls nicht zu kurz kommen: dein Ausgleich! So viel und fleißig du auch lernst, gönn dir Pausen. Und zwar nicht nur für ein kurzes Durchschnaufen, sondern um dich zu erholen und neue Energie zu tanken. Ob beim Sport, mit Freunden, beim gemütlichen Filmabend oder anderen Freizeitaktivitäten, tu am Ende eines intensiven Lerntages etwas, was dir gut tut und deine Energiereserven wieder auffüllt.

Inspiration gefällig? Wir verraten dir in unserem Ratgeber-Beitrag Relaxen in der Prüfungszeit, wie der Ausgleich auf jeden Fall gelingt. Für noch mehr Freizeit-Tipps lohnt zudem immer ein Blick auf iamstudent.at, schließlich haben wir nicht nur Tipps und Tricks für dich im Angebot, sondern auch zahlreiche Freizeit-Gutscheine, die deine wohlverdienten Pausen nicht nur schöner, sondern auch günstiger machen. Schließlich solltest du dich nach getaner Arbeit auch mit etwas belohnen, das dir Freude bereitet und dich abschalten lässt.

Stichwort abschalten: Ausreichend Schlaf ist ebenfalls ein Muss für all jene, die locker und gut gelaunt durch die Prüfungswoche kommen wollen. Deine Energiereserven werden aufgefüllt und du verarbeitest das Gelernte.

 

In der Prüfung: Ruhe bewahren!

Ruhe bewahren in der Prüfungswoche

Und dann ist es auch schon soweit, du sitzt vor deinem Prüfungsbogen und es geht ans Eingemachte. Aber keine Sorge, denn du hast dich gut vorbereitet und kannst das! Wichtig ist nun, Ruhe zu bewahren. Ein Tipp, um runterzukommen und sich zu sammeln: Stell dir vor, du sprichst in fünf Jahren mit jemanden über dein Studium. Ist die Prüfung dann noch immer so wichtig wie sie jetzt gerade erscheint oder ist sie eine von vielen Herausforderungen, die du, wenn nicht beim ersten Mal, dann sicher bei einem anderen Antritt schaffst? Sicherlich Letzteres.

Auch von einem erhöhten Herzschlag oder schwitzigen Händen musst du dich nicht beunruhigen lassen. Das sind normale körperliche Reaktionen. Dein Körper bereitet sich einfach nur auf eine Herausforderung vor und will sein Bestes geben. Wenn du diese “Stressanzeichen” nicht fürchtest, sondern als das annimmst, was sie sind – nämlich eine biologische Hilfestellung – und dich dadurch ganz auf deine Aufgaben fokussierst, wirst du automatisch besser mit Stress umgehen.

Als weiteren Tipp wollen wir dir noch eine Entspannungstechnik mit auf den Weg geben – dann kann wirklich nichts mehr schief gehen. Die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion – auch Mindfulness-Based Stress Reduction oder MBSR genannt – zum Beispiel hilft dir, mit Stress umzugehen und deine Aufmerksamkeit zu lenken. Diverse Studien haben in den vergangenen Jahren immer wieder positive Aspekte von MBSR und vergleichbaren Techniken untermauert. Im Fall einer Uniprüfung oder auch im Prozess des Lernens können gezielte Achtsamkeitsübungen somit helfen, sich zielgerichtet auf sein Tun zu fokussieren.

Und so geht’s: Die folgende 10- bis 15-minütige Übung soll deine Aufmerksamkeit stärken und ist dem Magazin Spektrum der Wissenschaft entnommen.

  • Nimm eine aufrechte, stabile Sitzhaltung ein und lege die Hände locker auf die Oberschenkel.
  • Schließe die Augen.
  • Konzentriere dich auf deinen Atem und folge gedanklich seinem Weg durch den Körper.
  • Spüre, wie sich deine Brust hebt und senkt, wenn Luft durch Nase oder Mund ein- und ausströmt.
  • Wähle eine Stelle deines Körpers aus, durch die dein Atem fließt, und richte all deine Aufmerksamkeit darauf.
  • Wenn du merkst, dass deine Gedanken abschweifen – und das werden sie zwangsläufig tun –, lenke deine Aufmerksamkeit wieder zu deiner Atmung zurück.
  • Nach fünf bis zehn Minuten wechsle vom Fokussieren zum Beobachten. Stell dir deinen Geist als einen weiten, offenen Himmel vor und deine Gedanken, Gefühle und Empfindungen als vorüberziehende Wolken.
  • Spüre, wie sich dein Körper mit der Atmung bewegt. Nimm deine Empfindungen wahr und achte auf die wechselnde Beschaffenheit von Geräuschen, Gerüchen, dem Luftzug im Raum.
  • Nach etwa fünf Minuten öffne die Augen wieder.

Mindfulness

Eine weitere Übung, die dir bei akutem Stress und Panikattacken hilft, ist die 4-7-8-Atmung (es gibt hierfür mehrere Bezeichnungen und Techniken, wichtig ist im Prinzip nur, dass du bewusst länger ausatmest, als du davor eingeatmet hast). Wer unter Stress steht, neigt zu einer schnellen und flachen Atmung. Dir ist sicher auch schon mal aufgefallen, dass du bei sehr großem Stress manchmal sogar wirklich die Luft anhältst. Die Atmung beeinflusst den Herzschlag und versorgt dein Gehirn mit Sauerstoff. Deshalb ist diese einfache Atemübung besonders effizient und quasi ein Reboot für deinen Körper. Du wirst sehen, wie du danach ruhiger geworden bist. Und so geht die 4-7-8 Atmung:

  • Lege deine Zunge an den oberen Gaumen.
  • Atme 4 Sekunden durch die Nase ein.
  • Halte den Atmen an und zähle bis 7.
  • Atme 8 Sekunden lang durch den Mund aus.

Wiederhole diese Atmung ein paar Momente, bis du dich ruhiger fühlst. Diese Übung solltest du nicht nur bei akutem Stress praktizieren, sondern immer wieder täglich in deinen Alltag einbauen. So hilfst du deinem Körper kontinuierlich das Stresslevel zu reduzieren und kommst besser zur Ruhe.

 

 

Mit diesen Tipps blickst du der nahenden Prüfungszeit nun hoffentlich etwas entspannter entgegen. Last but not least wollen wir dir an dieser Stelle noch ein paar weitere Artikel in unserem Ratgeber ans Herz legen. Schließlich besteht die Prüfungszeit nicht ausschließlich aus Multiple-Choice-Tests und mündlichen Prüfungen. Wer in den heißen Prüfungswochen etwa eine Gruppenarbeit absolvieren muss, um das Semester abzuschließen, findet im entsprechenden Blog-Beitrag nützliche Infos. Was du wiederum beim Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit beachten solltest, verraten wir dir ebenfalls in unserem Blog. Auch beim Thema Bachelorarbeit lassen wir dich nicht im Regen stehen. Und wie du zudem ganz allgemein gegen den Unistress vorgehst, verraten wir dir ebenfalls in unserem Ratgeber – mit unseren Tipps und Apps ist dir Entspannung garantiert.