Das kleine Yoga 1×1: Geist, Seele & Körper im Einklang.

Das kleine Yoga 1×1: Geist, Seele & Körper im Einklang.



Seit Jahren machen wir den Sonnengruß, den nach-unten-blickenden Hund oder verbiegen uns zu einer Brücke. Aber woher kommt Yoga eigentlich, wo liegt der Unterschied zwischen den unzähligen Kursen? Wir verraten dir das alles und zeigen in unserem Yoga 1×1, welche Yoga-Art die richtige für dich ist.

 

Unser kleines Yoga 1×1

Der Ursprung

Yoga 1x1

Ohne Zweifel – Yoga ist nicht nur reine Entspannung, sondern auch eine körperliche Anstrengung. Trotzdem steht dein Bewusstsein, dein Geist im Fokus und dessen Entspannung. Mithilfe der Übungen und der richtigem Atemtechnik hat Yoga zum Ziel, deinem Geist eine Pause zu verschaffen und so eine Auszeit vom schnelllebigen Alltag zu nehmen.

Der ursprünglichen indischen Yoga-Lehre nach, dient es zur inneren Reinigung und Selbstvervollkommnung. Yoga trainiert Geist und Körper im Einklang. Ganz wichtig dabei ist, dass jeder an seine persönlichen Grenzen geht, aber nicht weiter. Yoga ist kein Wettbewerb und kein Sport im herkömmlichen Sinne – auch wenn das heutzutage viele Kurse leider vermuten lassen.

 

 

Hatha, Bikram oder doch Jivamukti?

Yoga 1x1

Vorweg muss eines gesagt werden: Yoga ist nicht gleich Yoga. Bei der Wahl des richtigen Kurses ist ganz alleine dein Ziel ausschlaggebend. Du kannst durch das große Angebot Yoga als intensive Trainingseinheit sehen, dich aber auch für meditative Ausprägungen entscheiden. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch.

Auch wenn die ursprüngliche Philosophie Yoga nicht als Sportart geplant hatte – schlecht müssen die neuartigen Kurse trotzdem nicht gleich sein. Hier gilt: Jeder wie er möchte. Durch den langanhaltenden Trend entwickeln sich ständig neue Ausprägungen. Wir versuchen trotzdem, im Rahmen unseres Yoga 1×1, die wichtigsten Yoga-Arten abzubilden.

 

Die unterschiedlichen Ausprägungen

Yoga 1x1

  • Hatha:Die wohl bekannteste Art des Yoga. Das Ziel dabei ist, Muskeln, Sehnen und Bänder zu dehnen & zu kräftigen. Es handelt sich um ein sehr körper-betontes Yoga, wird aber manchmal auch mit gesungenen Mantras und Meditationsübungen verbunden.
  • Ashtanga:Bei Ashtanga steht die Ausdauer und richtige Atemtechnik im Fokus. Es wird oft auch als Power-Yoga bezeichnet, die Asanas (die unterschiedlichen Positionen) werden fließend mithilfe von Sprüngen und fast ohne Pause aneinander gefügt.
  • Bikram:Diese Yoga-Ausprägung ist nur etwas für dich, wenn du bereits eine gute Kondition hast und nicht unter Herz-Kreislauf-Problemen leidest. Bikram-Yoga wird in einem Raum bei einer Temperatur von 35-40 Grad durchgeführt, soll den Entschlackungsprozess anregen und ist dementsprechend eine schweißtreibende Angelegenheit. Diese Art empfehlen wir nur Fortgeschrittenen.
  • Jivamukti:Auch beim Jivamukti werden die Asanas fließend durchgeführt – allerdings von Musik begleitet und es kommt noch die spirituelle Komponente dazu. Der Yoga-Lehrer spricht über die ursprüngliche Philosophie und es werden Mantren gesungen.
  • Luna:Beim Luna-Yoga steht die Frau im Vordergrund. Es besteht aus Atemtechniken, Asanas und Entspannungsübungen. Zusätzlich werden Tänze eingesetzt, die den weiblichen Zyklus stimulieren & harmonisieren sollen.
  • Kundalini:Du suchst nach einer Yoga-Art, bei dem die Spiritualität an erster Stelle steht? Dann ist Kundalini vielleicht genau die richtige für dich. Die Seele und geistige Stärke ist im Fokus, die einzelnen Asanas werden zwar etwas länger gehalten, aber auf extreme Dehnungen verzichtet. Hier sollst du dich nicht auspowern, sondern neue Energie schöpfen.
  • Sivananda:Sivananda ist eine Yoga-Ausprägung für Fortgeschrittene, die auszuübenden Asanas sind anspruchsvoll und werden auch eine Zeit lang gehalten. Hierbei wird die körperliche Anstrengung mit Mantren & Gebeten ergänzt.

 

 

Langfristige Auswirkungen

Yoga 1x1

Was dir Yoga jetzt tatsächlich an körperlicher oder geistiger Fitness bringt, liegt natürlich auch an deinem persönlichen Ziel. Langfristig stärkt Yoga jedoch ohne Zweifel die Muskeln und sorgt für einen straffen und definierten Körper. Die seelischen Erfolge hängen davon ab, wie ernst du die spirituelle Komponente nimmst und einen Zugang dazu findest. Wenn du abnehmen möchtest, kannst du Yoga natürlich in deinen Trainingsplan integrieren – du solltest aber den meditativen Aspekt auch berücksichtigen.