Code of Conduct

Wir freuen uns darüber, dass du anderen Studierenden oder Studieninteressierten mit deinem authentischen und wahrheitsgemäßen Erfahrungsbericht die Möglichkeit gibst, sich ein realistisches Bild ihres Studiums zu machen.

Was sollte ich beim Verfassen berücksichtigen?

Uns ist ein respektvoller Umgang miteinander wichtig. Wir bitten dich deshalb auch nur so zu kommunizieren, wie du möchtest, dass mit dir kommuniziert wird.

Denke bitte immer daran, das beste Feedback ist sachlich und begründet. Verfasse deine Bewertung daher in einem ruhigen Moment und nicht als unmittelbare Reaktion auf ein Erlebnis an deiner Hochschule. In so einem Fall ist es besser, mit der Bewertung einen Tag zu warten.

„Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht zur Wahl unserer Reaktion. In unserer Reaktion liegen unsere Entwicklung und unsere Freiheit.“ – Viktor Frankl

Äußerungen, welche in der Form als Beleidigungen, üble Nachrede, sexuelle Anspielungen und sexistische oder rassistische sowie volksverhetzende Äußerungen oder andere justiziable Inhalte aufgefasst werden können, werden von uns nicht toleriert, insbesondere, wenn sie sich gegen Personen richten.

Bitte beachte, dass es ebenso untersagt ist persönliche Daten von Personen im Zuge deiner Bewertung zu veröffentlichen (beispielsweise Namen von Professoren oder Tutoren).

Bei einem Verstoß gegen diese Netiquette behält sich die High Five GmbH nicht nur das Recht vor, den betreffenden Beitrag zu löschen, sondern auch eine Sperrung der Email-Adresse bis hin zur Löschung des iamstudent Accounts.

Zu welchen Rechtsverstößen kann es kommen?

Subjektive Meinungsäußerungen vs. Tatsachenbehauptungen:

Subjektive Meinungsäußerungen (zB „Das Essen in der Mensa ist miserabel!“) sind Ausdruck einer persönlichen Bewertung und können nicht im Sinne von wahr oder falsch überprüft werden. Subjektive Meinungsäußerungen sind durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt und damit grundsätzlich zulässig.
Der Schutz der Meinungsfreiheit gilt aber nicht unbegrenzt. So sind subjektive Meinungsäußerungen dann nicht mehr zulässig und damit rechtswidrig, wenn eine Person darin beleidigt und beschimpft wird (§ 111 und § 115 Strafgesetzbuch sowie § 1330 Abs 1 Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch). Eine angemessene Kritik ist allerdings zulässig. Die Grenze zwischen Kritik und Beleidigung ist oft fließend, achte daher auf deine Wortwahl.

Tatsachenbehauptungen (zB „Die Hörsäle sind total verdreckt“) sind hingegen Behauptungen, die sich objektiv überprüfen lassen, dh über deren Wahrheit oder Unwahrheit gestritten werden kann. Solche Äußerungen enthalten keine Wertung, sondern nur Tatsachen. Wahrheitswidrige Tatsachenbehauptungen, die jemand anderen in seinem wirtschaftlichen Ruf oder seiner beruflichen Reputation schädigen, sind unzulässig (§ 1330 Abs 2 Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch). Wenn in einer Bewertung also falsche Behauptungen aufgestellt werden, die nicht der Wahrheit entsprechen und die bewertete Person bzw. das bewertete Unternehmen schädigen, ist die Grenze zur Rechtswidrigkeit überschritten. Grundsätzlich hat das bewertete Unternehmen zu beweisen, dass die getroffenen Äußerungen nicht der Wahrheit entsprechen.

Was passiert, wenn ein Erfahrungsbericht gemeldet wird?

Sollte es einen Erfahrungsbericht geben, der nach Meinung der bewerteten Hochschule eine konkrete Rechtsverletzungen beinhaltet, werden wir die bewertende Person im Zuge eines „notice-and-take-down“ Prozesses (mehr dazu weiter unten) kontaktieren und via Mail um eine Stellungnahme bitten.
Erfolgt die Stellungnahme nicht innerhalb von sieben Tagen, werden wir den Erfahrungsbericht löschen.

Welche Möglichkeiten habe ich als Hochschulvertreter?

Die High Five GmbH gilt hinsichtlich der auf der Plattform abgegebenen Bewertungen und Erfahrungsberichte als sogenannter „Host-Provider“ im Sinne des § 16 Abs 1 E-Commerce-Gesetz (ECG), weil er die technische Speicherung der Bewertungen übernimmt, aber inhaltlich mit den Bewertungen und Erfahrungsberichten nichts zu tun hat.
Ein Plattformbetreiber muss einen Erfahrungsbericht dann löschen, wenn er von einem rechtswidrigen Erfahrungsbericht weiß bzw. er von einem rechtswidrigen Erfahrungsbericht Kenntnis erlangt und die Rechtswidrigkeit des Erfahrungsberichtes leicht erkennbar ist.
Rechtswidrig ist ein Erfahrungsbericht etwa dann, wenn er beleidigende Äußerungen oder unwahre Tatsachenbehauptungen enthält.
Sofern es sich aber um eine aus dem Text heraus nicht klar erkennbare Rechtsverletzung handelt, ist es für einen Plattformbetreiber kaum ersichtlich, ob eine im Rahmen eines Erfahrungsberichtes getroffene Tatsachenbehauptung zutrifft oder nicht.
Sofern das in seinen Rechten verletzte Unternehmen begründete Angaben macht, wonach eine im Rahmen eines Erfahrungsberichtes geäußerte Tatsachenbehauptung nicht zutreffen kann, muss der Plattformbetreiber wohl allerdings weitere Erhebungen anstellen und die Bewerterin bzw. den Bewerter zu einem Beweis seiner Tatsachenbehauptungen auffordern.

Als offizieller Vertreter Ihrer Hochschule haben Sie die Möglichkeit jeden Erfahrungsbericht zu kommentieren und eine ausführliche Stellungnahme direkt unter dem jeweiligen Erfahrungsbericht zu veröffentlichen.
Wenden Sie sich hierfür bitte an hochschulen@iamstudent.at.

Sollte es einen Erfahrungsbericht geben, der Ihrer Meinung nach konkrete Rechtsverletzungen beinhaltet, senden Sie uns bitte ein Schreiben nach den sog. „notice-and-take-down“ Grundsätzen an hochschulen@iamstudent.at.

Bitte benennen Sie uns in Ihrem notice-and-take-down-Schreiben die URL zum Erfahrungsbericht sowie die exakte(n) Textstelle(n), welche Ihrer Meinung nach Rechtsverletzungen beinhalten.
Das Schreiben muss derart konkret gefasst sein, dass die Rechtsverletzung auf Basis der Behauptungen unschwer – d.h. ohne eingehende tatsächliche und rechtliche Überprüfung – bejaht werden kann.

Nach Eingang Ihres notice-and-take-down-Schreibens werden folgende Schritte eingeleitet:

  1. Ihre Beanstandung wird an den Verantwortlichen des Erfahrungsberichtes zur Stellungnahme weitergeleitet.
  2. Sollte eine Stellungnahme des Rezensenten innerhalb einer Frist von 7 Kalendertagen ausbleiben, so ist davon auszugehen, dass die Beanstandung berechtigt ist.
  3. Der beanstandete Erfahrungsbericht oder die beanstandeten Passagen werden sodann umgehend gelöscht.
  4. Stellt der für den Erfahrungsbericht verantwortliche Rezensent die Berechtigung der Beanstandung nachvollziehbar in Abrede und ergeben sich deshalb berechtigte Zweifel, so werden wir Ihnen diesen Umstand mitteilen und ggf. Nachweise für den behaupteten Rechtsverstoß von Ihnen einfordern.
  5. Bleibt hier wiederum Ihre Reaktion aus oder werden keine adäquaten Nachweise vorgelegt, so ist keine weitere Überprüfung durch uns erforderlich und der beanstandete Erfahrungsbericht bleibt online.
  6. Sollte sich aber aus Ihrer Stellungnahme oder Ihren vorgelegten Nachweisen auch unter Einbeziehung der Stellungnahme des Rezensenten eine Rechtsverletzung ergeben, werden der beanstandete Erfahrungsbericht oder die beanstandeten Passagen wiederum gelöscht.

Können der Hochschule personenbezogene Daten über die Rezensenten zugänglich gemacht werden?
Nein, dies ist nicht im Sinne des Datenschutzes und deshalb nicht möglich.