Die Mär von den hohen Einstiegsgehältern – Oder: Welche Studienrichtung sich noch wirklich auszahlt.



An das überschaubare Budget als StudentIn gewöhnt man sich schnell. Dennoch steigt gerade in den letzten Semestern die Vorfreude auf das Leben nach dem Studium und dem damit antizipierten Einkommensanstieg. Doch was können Uni-AbsolventInnen wirklich erwarten?

 

Österreich ist Schlusslicht im DACH-Raum.

Das Ergebnis der Kernbaum Studie im DACH-Raum zur Absolventenvergütung 2014 fällt für Österreich etwas trist aus.

Die Schweiz, steht zwar eigentlich außer Konkurrenz, belegt Platz 1 bei den Einstiegsgehältern. In Deutschland, auf dem zweiten Platz, verdienen Uni-Absolventen immerhin 15% mehr als ihre österreichischen KollegInnen. Diese Unterschiede, passen zwar zur gerne nachgesagten Geringschätzung von Bildung in Österreich, sind aber primär auf die allgemeinen Gehaltsunterschiede und die unterschiedlichen Lebenshaltungskosten zurückzuführen.

Wer fährt am besten?

In Österreich finden sich die Top-Einstiegsgehältern in Forschung und Entwicklung, gefolgt vom IT-Sektor. Das Schlusslicht bildet die Kundenbetreung. Am besten läuft’s mit Doktortitel in der Pharmabranche.

Nachfrage schlägt Angebot.

Das marktwirtschaftliche 1×1 macht sich auch bei den Gehältern bemerkbar. Ingenieure, Naturwissenschaftler und Mathematiker verdienen aufgrund der starken Nachfrage und des überschaubaren Angebots am besten.

Bei den beliebten geistes- und sozialwissenschaftliche Studien verhält es sich naturgemäß umgekehrt. Hier übersteigt das Angebot die Nachfrage und drückt die Einstiegsgehälter.

 

Quelle: www.karriere.at

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